Berlins Bühnen laden zum zweiten nächtlichen Spektakel
9. April 2010
Volksbühne, Foto: Thomas Aurin
Am morgigen Samstag, dem 10. April laden wie im vergangenen Jahr Berlins Bühnen zur ungewöhlichen Stunde zu ungewöhnlichen Inszenierungen. Nach dem Erfolg 2009 haben sich weitere Häuser der Aktion angeschlossen und locken die Neugierigen zur Zweiten langen Nacht der Theater und Opern. Insgesamt 68 Bühnen in Berlin öffnen am morgigen Samstag bei der Zweiten langen Nacht der Opern und Theater ihre Türen. Ab 19 Uhr werden allen Bühnenbegeisterten 30-minütige Dabietungen und ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten.
Die Veranstalter wollen an den überaus großen Erfolg des vergangenen Jahres anknüpfen. 2009 waren rund 20 000 Besucher der Einladung von 50 Häusern gefolgt.
Das Programm ist so vielfältig wie die Häuser, die mitmachen: Kabarettbühnen und Zimmertheater, kleine Spartenhäuser und große Bühnen von internationalem Rang bieten Vorführungen, die speziell für die Lange Nacht erstellt wurden, im ein Stunden-Takt.
Damit auch der Nachwuchs auf seine Kosten kommt, beginnen schon ab 15 Uhr Kindervorstellungen in verschiedenen Häusern. Nach der Eröffnung am Brandenburger Tor um 18 Uhr, pendeln Bus-Shuttles zwischen den Veranstaltungsorten. Zentraler Start- und Sammelpunkt ist die Straße des 18. März in der Nähe des Brandenburger Tores.
Die Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Kinder bis 12 zahlen 5 Euro. Im Ticketpreis enthalten ist die Nutzung der Bus-Shuttles sowie aller öffentlichen Verkehrsmittel zwischen 15 Uhr und 5 Uhr früh. Die öffentlichen Verkehrmittel empfehlen sich gerade für die wenigen Institutionen, die leider nicht direkt durch die sieben Shuttle-Linien bedient werden können.
Darunter ist die Spandauer Bühne, als wahrscheinlich am schwersten zu erreichender Ort, die Ufa-Fabrik, das Zimmertheater Karlshorst oder das Theater auf der Zitadelle.
Die Abschlussparty findet in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt. Geöffnet sind die Berliner Bühnenhäuser bis 1 Uhr.