Menuhin Festival Gstaad blickt positiv in die Zukunft
8. September 2010

Festival Gstaad
Eines der ältesten Musikfestivals der Schweiz, das Menuhin Festival Gstaad, ging am Wochenende erfolgreich zu Ende. Mit der 54. Ausgabe setzten die Organisatoren nun einen Meilenstein in Richtung Zukunft und präsentierten den "hauseigenen" Klangkörper dem begeisterten Publikum. Nun soll das Gstaad Festival Orchestra als weltweiter Botschafter für die Region auf Tournee gehen.
Das 54. Menuhin Festival Gstaad ging am vergangenen Wochenende erfolgreich zu Ende. Nach Angaben der Veranstalter kamen rund 20 000 Besucher zu den zahlreichen Konzerten, die in diesem Jahr unter dem Motto "Zwischen Himmel und Erde" standen. Neben den Auftritten von Daniel Hope, Arcadi Volodos, Albrecht Meyer und dem London Symphony Orchestra unter Valery Gergiev, zählte das Debüt des Gstaad Festival Orchestra unter Stargeiger Maxim Vengerov eindeutig zu den Höhepunkten. Mit der Gründung eines eigenen Klangkörpers gab das Menuhin Festival einen eindeutigen Hinweis für eine aussichtsreiche Zukunft. Mit der sinfonischen Meditation "Heaven and Earth" Daniel Schnyder, einer Auftragsarbeit für das Festival, gab das Orchester einen gelungenen Einstand. Schon in diesem Jahr wird das Gstaad Festival Orchestra als Botschafter für das Festival und die Region des Berner Oberlandes mit dem Programm "Zwischen Himmer und Erde" auf Europatournee gehen. Dresden, Bregenz und München werden im Oktober und November die nächsten Stationen sein.
Das 1957 von Lord Yehudi Menuhin gegründete Menuhin Festival Gstaad ist eines der bedeutendsten Klassikfestivals der Schweiz. In sieben Wochen finden rund um Gstaad jedes Jahr über 50 Konzerte statt. Zum Rahmenprogramm gehören hochkarätige Meisterkurse und Nachwuchsförderungsprogramme.
Das GFO (Gstaad Festival Orchestra) setzt sich aus einem Streicherstamm und ausgewählten Solobläsern des Kammerorchesterbasel, 15 Studenten der International Menuhin Music Academy und der Hochschule der Künste Bern und 15 bis 20 Musikern anderer führenden internationaler Orchester zusammen.