Vadim Repin mit einer der höchsten Auszeichnungen Frankreichs geehrt
22. Dezember 2010

Vadim Repin, Foto: Harald Hoffmann
Vadim Repin ist mit seinen 39 Jahren einer der weltbesten Violinisten. Der gebürtige Russe gewann als jüngster Preisträger mit 17 den ersten Preis beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel und spielt seitdem nur noch mit namhaften Dirigenten und Solopartnern. Gegen zu großes mediales Aufsehen sträubt sich der Künstler zumeist und lebt bewusst zurückgezogen.
Der russische Geiger Vadim Repin trägt ab sofort den Titel Chevalier dans l'Ordre des Arts et Lettres. Vergangenes Wochenende nahm er vom Generaldirektor der Cité de la Musique Laurent Bayle diese Auszeichnung für seine Verdienste um die Musik entgegen. Der 39-Jährige lebt seit 25 Jahren in Frankreich, wo er auch sein musikalisches Debüt im Alter von erst 13 Jahren gab. Seitdem ist Vadim Repin eine der schillerndsten Figuren des künstlerischen Lebens in Frankreich.
Vadim war 1971 in Nowosibirsk geboren worden und lebt außer in Frankreich, abwechselnd in Italien und der Schweiz. Nachdem er 1982 den Wieniawski Wettbewerb in allen Kategorien für sich entschieden hatte, debütierte er in Moskau und St. Petersburg. Inzwischen führte ihn seine musikalische Karriere als Solist um den ganzen Globus. Neben der Ernennung zum Chevalier dans l'Ordre des Arts et Lettres wurde Vadim in diesem Jahr schon mit dem Preis Victoire d'honneur de l'association "Les Victoires de la Musique" ausgezeichnet. Der l'Ordre des Arts et Lettres wird seit 1951 an Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße um die Kunst und Kultur in Frankreich und der Welt verdient gemacht haben, vergeben. Mit der Ernennung trägt man die Bezeichung "Ritter".